Kampfkunst

Kampfkunst wird in unserer westlichen Welt sehr eng mit der japanischen Tradition in Verbindung gebracht. Sie beinhaltet neben der Kampfkunsttechnik eine innere Lehre oder Philosophie. Während bei einer reinen Kampftechnik (Kampfsport) die Effizienz nach außen die höchste Priorität hat, zielt die Kampfkunst auf die Entwicklung und Entfaltung des Inneren des Übenden ab. Der Sinn liegt eher im Tun als im Ergebnis. Es ist ein Prozess, dessen Ergebnis offen und oft auch nebensächlich ist. Im übertragenen Sinne ist Kampfkunst eine Methode zur Selbstkontrolle und Selbstverwirklichung.
Ziel der Jungen ist, Freude zu haben, die Übungen und Spiele immer besser zu beherrschen und sich darin zu vervollkommnen. Niemals sich zu gut zu fühlen, sondern immer offen und bereit zu sein für neue Erfahrungen. Gemäß alter Kampfkunst-Tradition liegt darin das Glück.

1. Was immer wir tun und erreichen, ist gut genug.
2. Wir können es immer noch besser machen.

Die Jungen lernen mit verschiedenen Partnern zu üben. Und sie bekommen die Möglichkeit, in verrückte Rollen zu schlüpfen, und sich so in vielfältiger Weise neu zu erfahren. Das Schöne dabei ist, dass es keine Dummheit, Verrücktheit oder Lächerlichkeit gibt. Alles wird als Lernprozess gesehen und wertgeschätzt.

° Prinzipien der Kampfkunst im Projekt STILLE JUNGS
° Fähigkeiten vervollkommnen
° Willen schulen
° Stärke lernen
° Intuition stärken
° Kreativität fördern
° Kooperation lernen
° Regeln
° Rituale
° Übungen und Spiele